Messen Sie, was zu Aufträgen führt: Anfragen, Kosten pro Anfrage, Herkunft der Kunden und Bewertungen. Reichweite und Klicks sind Zwischenwerte. Ein einfacher monatlicher Bericht mit wenigen Zahlen hilft Ihnen, Entscheidungen zu treffen und Budget sinnvoll einzusetzen.
Warum Messen wichtig ist
Ohne Zahlen bleibt Marketing Gefühlssache. Wer misst, erkennt, welche Maßnahmen Anfragen bringen und welche nur Aufmerksamkeit erzeugen. So lässt sich Budget dorthin lenken, wo es wirkt. Wichtig ist, wenige, aussagekräftige Kennzahlen zu wählen statt eine Flut von Diagrammen.
Die wichtigsten Kennzahlen
- Anfragen: Wie viele Kontaktaufnahmen entstehen über Formular, Telefon, Nachricht?
- Kosten pro Anfrage: Werbebudget geteilt durch Anfragen.
- Herkunft: Woher kommen Besucher und Anfragen (Suche, Social Media, Anzeigen, Empfehlung)?
- Bewertungen: Anzahl, Durchschnitt, Aktualität.
- Sichtbarkeit: Impressionen und Klicks bei Google.
- Abschlussquote: Wie viele Anfragen werden Aufträge?
So messen Sie Anfragen richtig
Fragen Sie jeden Neukunden, wie er auf Sie aufmerksam wurde, und halten Sie die Antwort fest. Ergänzen Sie technische Messungen: Formularübermittlungen, Klicks auf die Telefonnummer, Routenanfragen im Google-Profil. So entsteht ein realistisches Bild, auch wenn nicht jede Spur digital sichtbar ist.
- Kontaktwege einzeln zählen.
- Neukunden nach der Quelle fragen.
- Anrufe möglichst erfassen.
- Monatlich dieselben Zahlen vergleichen.
- Auffälligkeiten notieren.
Der einfache Monatsbericht
Ein Bericht muss nicht lang sein. Eine Seite genügt: Anfragen, Herkunft, Kosten, Bewertungen, Besonderheiten und die Entscheidung für den nächsten Monat. Wichtig ist der Vergleich mit dem Vormonat und dem Vorjahr, damit Saisoneffekte erkennbar werden.
Fehlinterpretationen vermeiden
Klicks, Likes und Reichweite sagen wenig, wenn daraus keine Anfragen entstehen. Kurzfristige Schwankungen sind normal. Beurteilen Sie Entwicklungen über mehrere Wochen. Beachten Sie Saison, Wetter, Feiertage und Aktionen, bevor Sie Schlüsse ziehen.
Häufige Fragen
01Welche Werkzeuge brauche ich?
Für den Anfang genügen die Auswertungen von Google, den Social-Media-Plattformen und eine einfache Tabelle. Wichtig ist die Disziplin, regelmäßig hinzuschauen.
02Wie messe ich datenschutzkonform?
Setzen Sie auf datensparsame Verfahren und holen Sie, wo nötig, eine Einwilligung ein. Die Datenschutzerklärung muss die Messung beschreiben.
03Wann ist eine Maßnahme gescheitert?
Wenn sie nach angemessener Laufzeit und sauberer Umsetzung keine Anfragen bringt und Anpassungen nichts ändern. Geben Sie ihr genug Zeit, aber keine unbegrenzte.

