Website

Was kostet eine Website für Handwerker und kleine Betriebe?

EpicDetail eGbR · · 3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Der Preis einer Website hängt vor allem von Umfang, Individualität, Texten und Bildern, Technik und Pflege ab, nicht von einer festen Pauschale. Sie sollten Angebote nach Leistung vergleichen und fragen, was im Preis enthalten ist und was später extra kostet.

Warum es keinen Einheitspreis gibt

Eine Visitenkarten-Seite mit fünf Unterseiten ist etwas anderes als ein Auftritt mit Terminbuchung, Fahrzeugliste oder Online-Shop. Auch zwischen Vorlage und individueller Gestaltung liegen Welten. Wer einen Preis ohne Rückfragen nennt, kennt Ihr Vorhaben nicht.

Die fünf größten Preistreiber

  • Umfang: Anzahl und Art der Seiten, zum Beispiel eigene Seiten je Leistung.
  • Gestaltung: Vorlage mit Anpassungen oder individuelles Design.
  • Inhalte: Texte und Fotos, die es schon gibt, oder die neu entstehen.
  • Funktionen: Formulare, Buchungen, Mehrsprachigkeit, Anbindungen.
  • Technik und Betrieb: Hosting, Sicherheit, Wartung und Pflege.

Baukasten, Freelancer, Agentur: die Unterschiede

Ein Baukasten ist günstig im Einstieg, aber Sie bauen selbst, und Anpassungen kosten Zeit. Ein Freelancer bietet oft gutes Handwerk, hängt aber an einer Person. Eine Agentur deckt Strategie, Gestaltung, Texte, Fotos und Technik aus einer Hand ab und kostet entsprechend mehr.

Auf diese Posten im Angebot achten

  • Sind Texte und Fotos enthalten oder müssen Sie sie liefern?
  • Wer hostet die Seite, und was kostet das laufend?
  • Gehören Ihnen die Daten und die Seite am Ende?
  • Sind Impressum, Datenschutz und Einwilligungsbanner enthalten?
  • Wie läuft die Betreuung nach dem Start?

Was eine günstige Seite am Ende teuer machen kann

Eine Seite, die nicht gefunden wird, zu lange lädt oder auf dem Handy schlecht aussieht, bringt keine Anfragen. Dann zahlen Sie doppelt: einmal die Seite und einmal den Neustart. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was die Seite für Ihr Geschäft leistet.

Laufende Kosten, die oft vergessen werden

Neben dem Erstellungspreis fallen regelmäßig Kosten an: Domain und Hosting, Sicherheitsupdates, Datensicherung und gegebenenfalls Pflege der Inhalte. Auch rechtliche Texte müssen aktuell bleiben. Fragen Sie im Angebot immer nach den jährlichen Folgekosten und der Mindestlaufzeit.

  • Domain und Hosting: wer bezahlt, wer verwaltet?
  • Updates und Sicherheit: im Preis enthalten oder separat?
  • Änderungen und Pflege: Stundensatz oder Pauschale?
  • Kündigung: Wie kommen Sie an Ihre Daten, wenn Sie wechseln?

So holen Sie vergleichbare Angebote ein

Schreiben Sie vorab auf einer Seite auf, was Sie brauchen: Zahl der Seiten, gewünschte Funktionen, vorhandene Texte und Bilder, Zeitrahmen. Mit derselben Beschreibung erhalten Sie Angebote, die sich wirklich vergleichen lassen. Misstrauen ist angebracht bei Festpreisen ohne Rückfrage und bei Angeboten, die weit unter allen anderen liegen.

Häufige Fragen

01Kann ich bei einer Website sparen?

Ja, mit klarem Umfang, vorhandenen Fotos und fertigen Texten. An Qualität, Sicherheit und rechtlichen Grundlagen sollten Sie nicht sparen.

02Gibt es Fördermittel für Websites?

Je nach Bundesland und Programm gibt es Beratungsförderungen für Unternehmen. Prüfen Sie aktuelle Programme Ihres Landes. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, was in Frage kommen kann.

03Wie bekomme ich ein vergleichbares Angebot?

Schreiben Sie auf, was Sie brauchen (Seiten, Funktionen, Texte, Fotos), und geben Sie dieselbe Beschreibung an alle Anbieter.

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